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2020-2

Der Flug des Falken

Die frühen Jahre des Friedrich Engels

Lange Spielfilmnacht

Die Veranstaltung fällt wegen Covid19 leider aus!

„Später gingen sie langsam, aneinandergeschmiegt, schweigend und staunend in Richtung der Stadt, wo die schwarzen Schlote in den Himmel ragten.“ Der letzte Satz in Walter Baumerts Roman „Der Flug des Falken“, der dem DDR-Spielfilm den Titel schenkte. Frederick und Mary (Burns), die Liebe seines Lebens, die Friedrich Engels so viele Impulse für seine Sicht der Welt schenkte. Die rebellische Jugend des frisch verliebten Engels setzt dieser Film so gekonnt in Szene, dass er über vier Stunden lang sein Publikum zu fesseln weiß.
Im November 1985 sendete das DDR-Fernsehen die erste Folge einer vierteiligen Spielfilmserie über das Leben des jungen Friedrich Engels. Erzählt wird die Geschichte des  18jährigen Fabrikantensohnes, der 1839 das enge Tal der Wupper verlässt, um in der Freien und Hansestadt Bremen seine erste Stellung  in der Handelsfirma von Konsul Leupold anzutreten. Engels genießt das Leben und die Liebe in der weltoffenen Hansestadt, schreibt unter Pseudonym (Oswald) Gedichte und politische Reportagen und entwickelt sich zum Parteigänger einer demokratischen Revolution, bevor es ihn schließlich nach Berlin zieht. Der Spielfilm -mit Jan Josef Liefers in der Rolle des Freundes Karl Leupold- basiert auf der Romanvorlage von Walter Baumert. Er erzählt von den widersprüchlichen Entwicklungsphasen eines jungen Multitalentes und dessen Auflehnung gegen den preußischen Obrigkeitsstaat und die sozialen Verwerfungen einer Schwellenzeit, die als Vormärz in die Geschichte einging. Die Bergische VHS zeigt dieses spannend unterhaltsame Filmdokument auf Großbildleinwand und am Stück in einer langen Filmnacht – mit Snacks und Getränken, versteht sich.

Moderation: Alexander Kissing

Zeit: Samstag, 12. September 2020, 18:00 Uhr
Ort: Bergische VHS. Auer Schulstr. 20, Otto-Roche-Forum
(Raum A011, Erdgeschoss in Gebäude A)
Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip “Pay what you like.”
(Zahle, was Du magst.)

Gesamtdauer: 275‘ (mit Pausen)