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2021-1

Terror gegen Juden: Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt

Foto: Regina Schmeken

29. Juli 2014. Mitten in der Nacht fliegen mehrere Molotow-Cocktails auf die Wuppertaler Synagoge an der Gemarker Straße. Drei Täter werden gefasst und verurteilt. Aber nicht wegen eines antisemitischen Verbrechens, sondern dies sei „nur“ Kritik an Israel. Der Anschlag auf die Wuppertaler Synagoge ist eines von vielen Gewaltverbrechen gegen Juden seit der Gründung der Bundesrepublik. Der Journalist Ronen Steinke berichtet in seinem Buch „Terror gegen Juden“ über die antisemitische Gewalt und die Reaktionen von Polizei, Justiz und Öffentlichkeit. In der Politischen Runde stellt er seine erschreckenden Beobachtungen vor und verrät, was jetzt getan werden muss, damit Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland sicher leben können.

Ronen Steinke

hat in Hamburg und Tokio Jura studiert und arbeitete am internationalen Gerichtshof in Den Haag. Als Journalist arbeitete er für die Süddeutsche Zeitung erst im Ressort Außenpolitik und später im Ressort Innenpolitik. Er ist Autor mehrerer Bücher, u.a. „Fritz Bauer. Oder: Auschwitz vor Gericht“.

Moderation: Michaela Heiser

Zeit: Montag, 17. Mai 2021. 19:30 Uhr
Ort: Bergische VHS, Wuppertal-Elberfeld, Auer Schulstr. 20,
Otto-Roche-Forum (Raum A011, Erdgeschoss in Gebäude A)
Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip “Pay what you like.”
(Zahle, was Du magst.)