
Through the darkest of times (dt: Durch die dunkelsten Zeiten) ist ein historisches Strategiespiel über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus während des Dritten Reichs in Berlin. Das Computerspiel versetzt die/den Spieler*in in das Berlin der 1930er Jahre und gibt ihr/ihm eine schwierige Aufgabe an die Hand: Den Widerstand gegen die Nationalsozialisten zu organisieren. Das erste Spiel des Berliner Paintbucket-Studios hat viele positive Rezension in- und außerhalb der Computerspielwelt erhalten. Through the darkest of times erhielt 2020 den Deutschen Computerspielepreis in der Kategorie „Bestes Serious Game“. In der Politischen Runde berichtet Studio-Mitgründer Jörg Friedrich über die Idee des Spiels und beantwortet die Frage, wie Computerspiele Teil unserer historischen Erinnerungskultur werden können.
Jörg Friedrich
ist Mitbegründer des Berliner Paintbucket-Studios und entwickelt seit mehr als 14 Jahren Computerspiele. Er war an der Entstehung von vielen großen Videospiel-Produktionen beteiligt. Mit seinem langjährigen Arbeitskollegen Sebastian St. Schulz gründete er Paintbucket Studio. Bei Through the darkest of time war er für Code und Design verantwortlich.



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Ein Kommentar zu „Through the darkest of times: Können Videospiele ein Teil unserer Erinnerungskultur sein?“
[…] beschäftigen uns 2021 an 14 Montagabenden zum Beispiel mit Erinnerungskultur im Computerspiel, der drohenden Klimakatastrophe und der lokalen Politik. Außerdem haben wir Raum für Ungeplantes […]