Flexibel, Unverbindlich, Allein. Sind wir immer einsamer?

Foto: Dominik Müller

Eigentlich sind wir dauernd erreichbar, ultimativ vernetzt über Messenger, Telefon, Mail. Und dennoch sind wir immer einsamer, sagt Diana Kinnert. Die Wuppertaler Autorin und Politikerin hat sich mit der Einsamkeit der jungen Generation beschäftigt, der „Generation lost“. In Japan gibt es ein eigenes Wort für Menschen, die die Einsamkeit suchen und ins eigene Zimmer vor der komplexen Welt entfliehen: Hikikomori. In England gibt es ein eigenes Einsamkeitsministerium.
Die Menschen müssen immer flexibler sein, heute hier; morgen dort. Wer keine Wurzeln mehr schlägt, ist nirgendwo zu Hause, fällt ohne soziales Netz ins Bodenlose. Und dann sind da noch die Katastrophen am Horizont. Der Meeresspiegel steigt, die Ressourcen der Erde sind erschöpft. In der Politischen Runde berichtet Diana Kinnert über ihre Recherchen und was jetzt zu tun ist, denn Einsamkeit macht krank.

Diana Kinnert

wurde 1991 in Wuppertal geboren. Sie studierte Politologie und Philosophie und trat noch als Schülerin in die CDU ein. Von 2015 bis Ende 2016 leitete sie das Büro des CDU-Politikers und Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Peter Hintze. Unter CDU-Generalsekretär Peter Tauber wurde sie Mitglied der Reformkommission der Partei.

Moderation: Michaela Heiser

Zeit: Montag, 14. März 2022. 19:30 Uhr
Ort: Bergische VHS, Wuppertal-Elberfeld,
Auer Schulstr. 20,
Otto-Roche-Forum (Raum A011, Erdgeschoss in Gebäude A)
Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like.“ (Zahle, was Du magst.)