Die Zukunft der Erinnerung. Was machen Zweitzeug*innen?

Foto: Sarah Hüttenberend

Vor 84 Jahren, in der Nacht auf den 10. November 1938, wurden in Wuppertal beide Synagogen niedergebrannt, Jüdinnen und Juden angegriffen und deportiert. Wer aber kann sich heute noch daran erinnern? Von denen, die dabei waren, leben nur noch wenige. Der Verein „Zweitzeugen e.V.“ dokumentiert (Über-)Lebensgeschichten des Holocausts / der Shoa und erzählt sie weiter. Er orientiert sich dabei an einem Satz des Zeitzeugen Elie Wiesel: »Jeder, der heute einem Zeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden.« In der Politischen Runde berichtet die Gründerin und Geschäftsführerin Sarah Hüttenberend von der Arbeit des Vereins und den Geschichten der Zeitzeug*innen.

Sarah Hüttenberend

ist in Wuppertal geboren auf und hat 2005 am Gymnasium Am Kothen das Abitur gemacht. Anschließend studierte sie Design in Münster und Krefeld, und lebte u.a. in Hannover, Köln und Stockholm. Für ein Studienprojekt reiste sie 2010 mit einer Kommilitonin nach Israel gründeten anschließend den Verein „Zweitzeugen“. 2021 erhielt sie von Bundespräsident Steinmeier das Bundesverdienstkreuz.

Moderation: Annette Hager

Zeit: Montag, 7. November 2022. 19:30 Uhr
Ort: Bergische VHS, Wuppertal-Elberfeld, Auer Schulstr. 20,
Otto-Roche-Forum
Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like.“ (Zahle, was Du magst.)