Eine Stimme für die Ohnmächtigen. Natalie Amiri über Iran und Afghanistan

Foto: Johannes Moths

„Ich möchte den Menschen im Iran eine Stimme geben,“ sagt die Journalistin Natalie Amiri über ihr Buch „Zwischen den Welten. Von Macht und Ohnmacht im Iran.“ Sechs Jahre hat Amiri in der islamischen Republik gearbeitet, der wir in den Nachrichten meistens mit negativen Berichten begegnen. Atomwaffen, Drohungen, Zwischenfälle am Persischen Golf. Doch die Nachrichten sagen wenig aus über die Menschen, die im Iran leben. Gleiches gilt für das Nachbarland Afghanistan, in das Natalie Amiri kurz nach der Machtübernahme der Taliban reiste. Von den „Unbesiegter Verlierern“ handelt ihr neuestes Buch. In der Politischen Runde gibt sie den Ohnmächtigen aus beiden Ländern eine Stimme.

Natalie Amiri

studierte Orientalistik und Iranistik in Bamberg, Teheran und Damaskus. Anschließend arbeitete sie zwei Jahre in der deutschen Botschaft in Teheran. Ab 2007 war sie Korrespondentin für die ARD im Studio Teheran, 2018 war sie für ihre Reportage „Verschwunden in Deutschland – Auf der Suche nach vermissten Flüchtlingsjungen“ für den Grimme-Preis nominiert, 2019 für den Deutschen Fernsehpreis, in der Kategorie „Beste Information: Auslandsreporter“. 2021 wurde Sie zur Journalistin des Jahres gewählt.

Moderation: Annette Hager

Zeit: Montag, 26. September 2022. 19:30 Uhr
Ort: Bergische VHS, Wuppertal-Elberfeld, Auer Schulstr. 20, Otto-Roche-Forum
Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like.“ (Zahle, was Du magst.)